From a9290fd8333ce2ae9975561acaa4d932f0d744a0 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: =?UTF-8?q?Karl=20Carstens=2C=20Bundespr=C3=A4sident?= Date: Wed, 21 Dec 1983 00:00:00 +0100 Subject: [PATCH] =?UTF-8?q?F=C3=BCnfunddrei=C3=9Figstes=20Gesetz=20zur=20?= =?UTF-8?q?=C3=84nderung=20des=20Grundgesetzes=20(Artikel=2021=20Abs.=201)?= MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit Artikel 21 Abs. 1 Satz 4 GG wird in dem Sinne geändert, dass die Parteien über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihre Vermögen öffentlich Rechenschaft geben müssen. -- Metzenbach et al., Änderungen des Grundgesetzes seit 1949 (WD 3 - 380/09), 2009 Signed-off-by: Karl Carstens, Bundespräsident Signed-off-by: Helmut Kohl, Bundeskanzler Signed-off-by: Friedrich Zimmermann, Bundesminister des Innern Signed-off-by: Hans A. Engelhard, Bundesminister der Justiz Source: BGBl. I, p. 1481 Passed: 1983-12-01 Date: 1983-12-21 Announced: 1983-12-23 Effective-since: 1984-01-01 Election-period: 10 Votes-yes: 453 Votes-no: 2 Votes-abstentions: 0 Initiative-of: CDU/CSU, FDP --- 021.md | 2 +- 1 file changed, 1 insertion(+), 1 deletion(-) diff --git a/021.md b/021.md index 07ed6c1..ba91148 100644 --- a/021.md +++ b/021.md @@ -1,6 +1,6 @@ ## Artikel 21 -(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die Herkunft ihrer Mittel öffentlich Rechenschaft geben. +(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben. (2) Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig. Über die Frage der Verfassungswidrigkeit entscheidet das Bundesverfassungsgericht. (3) Das Nähere regeln Bundesgesetze.